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LSV-Senioren

Die LSV-Senioren treffen sich regelmäßig

  • jeden ersten Donnerstag im Monat um 17 Uhr in der Gaststätte und Sportsbar „Zur Dürerkate“ (Dürerring 88) zu Vorträgen & Diskussionen am Nachmittag
  • jeden zweiten und vierten Freitag im Monat um 15 Uhr in der Begegnungsstätte in der Goethestraße zu Kaffee-, Klön-, und Spiele-Nachmittag (Ansprechpartnerin: Helga Decker, Tel. 05132 8868748).
  • jeden dritten Montag im Monat von 17:30 bis 20:30 Uhr zum Kegeln in der Begegnungsstätte Goethestraße (Ansprechpartner: Horst Schaper, Tel. 05132 4568)
  • jeden zweiten Donnerstag im Monat von 17 bis 19 Uhr zum Kegeln in der Begegnungsstätte Goethestraße (Ansprechpartner: Horst Schaper, Tel. 05132 4568)
  • jeden dritten Freitag im Monat von 17 bis 20 Uhr zum Kegeln in der Begegnungsstätte Goethestraße (Ansprechpartner: Horst Minuth, Tel. 05132 2789)
Jürgen Müller
Jürgen MüllerSeniorenwart
E-Mail alterswart@lehrtersv.de
Tel. 05132 7504

Die LSV-Senioren sind aktiv und unterwegs

Es war Sommer in Holland

Montag ǀ Anfahrt
Ob es wohl die Erinnerung an die Seniorenreise des vergangenen Sommers war? Denn auf die diesjährige Reise brach ein regelrechter Anmelde-Ansturm herein, kaum dass die Flyer gedruckt und verteilt worden waren. Um aber möglichst vielen diese Reise zu ermöglichen, wurde ein noch größerer Bus als im vorigen Jahr eingesetzt.
Kurz nach neun waren alle LSV-Senioren eingesammelt, und die Fahrt in den Sommer begann. Die schon übliche Frühstückspause mit belegten Brötchen, Tomaten, Gurken, Obst und kleinen Snacks fand wieder viel Anklang ebenso wie die zweite größere Pause, die gleich mit einer ersten Besichtigung verbunden war. Ein Landgut in Deurningen, einem holländischen Dorf, öffnete uns seine Tore. Wir wurden mit Kaffee bewirtet, Bauer Herbert führte uns anschließend in den großen modernen Kuhstall mit rund 200 Kühen und erhellte uns dort „den Weg vom Gras bis zum Käse“. Etwas später, als wir wieder im Bus saßen und weiterfuhren, erinnerte ein noch immer deutlich wahrnehmbarer „Duft“ an diesen ersten Programmpunkt unserer Reise.
Gegen 17 Uhr erreichten wir unser Ziel Scheveningen. Das Thermometer zeigte freundliche 25 Grad.

Dienstag | Den Haag – Madurodam
Scheveningen ist ein Stadtteil Den Haags, und Den Haag ist der Parlaments- und Regierungssitz der Niederlande. Anneke, so hieß unsere Stadtführerin, stieg an diesem Vormittag zu uns in den Bus und zeigte uns ihre Stadt. Sie wies sichtlich stolz auf die internationalen Institutionen hin, die in Den Haag beheimatet sind und an denen wir nun vorbeifuhren: Internationaler Gerichtshof, Internationaler Strafgerichtshof, Ständiger Schiedshof, Europol … Auch zu jeder der Einrichtungen erklärte sie deren Aufgaben. Nach der Rundfahrt ging es zu Fuß weiter durch die Straßen Den Haags. Bei unserer ziemlich großen Gruppe, wir waren 56 an der Zahl, wurde dieser kleine Rundgang für einige nicht ganz so informativ wie für andere. Im Binnenhof, das ist ein mittelalterlicher Gebäudekomplex mit Sitz der niederländischen Regierung und einem Rittersaal als Mittelpunkt, verabschiedete sich Anneke von uns. Wir hatten nun Zeit für eigene Streifzüge durch die Straßen und Cafés. Zuvor versammelten wir uns jedoch für das obligatorische Gruppenfoto vor der großen Treppe zum Rittersaal.
Den Nachmittag verbrachten wir im Miniaturpark Madurodam, einer der bekanntesten Attraktionen des Landes. Auf dem rund 18 000 m² großen Gelände sind Häuser, Schlösser, Landschaften, Gärten, Fabriken, Straßen im Maßstab 1:25 nachgebaut. Wir mischten uns unter die vielen hundert Besucher, waren fasziniert von den nachempfundenen Straßenszenen und anderen kleinen Anlagen. Die Herren der Schöpfung zog es mehr zu den technischen Objekten wie dem Flughafen mit seinen Flugzeugen oder den schleudernden Rennwagen auf einer Rennstrecke, während die Damen meist vor den mittelalterlichen Gebäuden stehen blieben. Zum Abschluss noch ein erfrischendes Getränk, und dann fuhren wir wieder zum Hotel.

Mittwoch | Zaanse Schans – Amsterdam
Zaanse was? wird sich so manch einer von uns gefragt haben, aber das stellte sich doch schnell als ein Museumsdorf heraus, wohin uns wieder unser Busfahrer brachte. Zaan ist ein Fluss und Schans erinnert an eine Schanze, die im 16. Jahrhundert gegen spanische Angreifer gebaut worden war. Es war wieder voll, denn die Zaanse Schans wird von jährlich annähernd zwei Millionen Besuchern besichtigt – und jetzt auch von uns. Wir gingen einzeln oder in kleinen Gruppen über die schmalen Wege, sahen uns die mittelalterlichen Mühlen, Handwerksbetriebe und kleinen Häuschen aus früheren Jahrhunderten an, und wer wollte, konnte gegen ein kleines Entgelt auch hineingehen.
Nach der verabredeten Zeit trafen wir uns alle wieder auf dem übervollen, kostenpflichtigen Busparkplatz an unserem Bus, der am äußersten Ende des Parkplatzes stand. Unser Busfahrer Viktor hatte uns schon erwartet und – umsichtig wie er ist – heißen Kaffee und Würstchen für uns fertig. Nur einem gefiel dies absolut nicht: einem gestrengen Parkplatzwächter, der laut schimpfend auf seinem Fahrrad daherkam. Wir murrten, Viktor fügte sich. Er will ja vermutlich nochmal wiederkommen.
Und schon ging es weiter. Wir fuhren nach Amsterdam, waren dort zu einer einstündigen Grachtenfahrt angemeldet und gleich anschließend zu einer ebenfalls einstündigen Stadtführung, dieses Mal allerdings in drei Gruppen und mit drei Stadtführern. Dennoch verlor sich eine der Gruppen in dem allgemeinen Gedränge kurzzeitig aus den Augen … Wir haben auch hier wieder viel gesehen und viel gehört, aber was wir sicherlich immer mit Holland im Allgemeinen und Amsterdam im Besonderen in Verbindung bringen werden, sind die vielen selbstbewussten Radfahrer auf beneidenswert breiten Fahrradwegen und die unüberschaubar vielen Fahrräder. Kein Straßenrand in Amsterdam, der nicht von abgestellten Fahrrädern gesäumt war. Sogar Parkhäuser nur für Fahrräder gibt es, und als der Stadtführer erklärte, dass es bald auch noch eine Tiefgarage nur für Fahrräder geben werde, wunderte uns das nicht.

Donnerstag | Gouda – Euromast – Schiedam
Gouda muss man nicht erklären, Gouda, besonders den Käsemarkt mit dem mittelalterlich wirkenden Käsehandel per Handschlag, muss man sehen. Wir sahen ihn wieder im strahlenden Sonnenschein und hatten auch ausreichend Zeit, um über den großen Wochenmarkt zu bummeln, der natürlich nicht nur Käse zu bieten hat. Die Außenbewirtungen der Cafés, Konditoreien und Lokale waren gut besucht, und wer ein freies Plätzchen fand, steuerte strikt darauf zu, um dem geschäftigen Treiben bei einem Kaffee oder Cappuccino zuzuschauen. Das war Entspannung pur.
Unser nächstes Ziel, eher ein Zwischenstopp an diesem Nachmittag, war der Euromast in Rotterdam. Wer mochte, konnte sich hinauffahren lassen, zwar nicht die 185 Meter bis ganz nach oben, aber auch aus 112 Metern Höhe ist die Aussicht über Rotterdam beeindruckend.
Nach einer kleinen Pause mit heißen Würstchen (und ohne Maßregelungen) fuhren wir noch nach Schiedam. Hier teilten wir uns wieder auf: Eine Gruppe fuhr mit einem Flüsterboot über die Grachten, eine weitere Gruppe informierte sich, wie Genever hergestellt wird und schmeckt, und eine dritte, kleinere Gruppe schlenderte durch Schiedam und fand Cappuccino und Kuchen im Außenbereich eines Cafés auf dem heimeligen Marktplatz ganz hervorragend. So waren letztlich alle sehr zufrieden.

Freitag | Rückfahrt
Wie in den Jahren zuvor, war die Rückfahrt unserer Seniorenreise 2017 nicht einfach nur ein Zurückfahren. Auf uns warteten noch zwei außergewöhnliche Zwischenstopps. Der erste war das Panoramabild von Hendrik Willem Mesdag, das wir uns ansahen. Es war atemberaubend. Ein Gemälde von 120 Metern Umfang und 14 Metern Höhe. Es zeigt Strand und Küste von Scheveningen und wurde 1881 in nur vier Monaten gemalt. Der zweite Zwischenstopp auf unserer Heimfahrt war die Delfter Töpferei „De Delftse Pauw“. Wir sahen, wie Keramik hergestellt wird, erfuhren, was beim Brennen passiert und wie die Maler arbeiten. Und wer noch ein wenig Taschengeld übrig hatte, fand eventuell noch ein kleines Souvenir für die Freunde daheim.
Was abschließend bleibt, ist die Erinnerung an eine ereignisreiche Seniorenfahrt 2017, ausgearbeitet und organisiert von Veronika, unterstützt von Jürgen und Horst. Habt Dank, ihr Drei! Text: Jutta Minuth | Fotos: Veronika Daedelow

Radausflug der Senioren am 20. Juli 2017

Das Wetter sah erst nicht so aus, als wenn es für eine Radtour geeignet wäre, aber davon lassen sich Senioren nicht abschrecken. Der erste Regen, wenn auch nur in Form von Tröpfchen, ließ auch nicht lange auf sich warten. Bis dahin war aber schon die Strecke bis zum Kaliberg zurückgelegt, wo Veronika, die sich bereit erklärt hatte, die Gruppe zu führen, wartete. Alle waren sehr neugierig, wo denn die Tour hinführen würde. Wo soll sie schon hinführen, wenn eine Sehnderin führt? Natürlich nach Sehnde, beziehungsweise in das weitere Umland Sehndes.
Richtung Mittellandkanal ging es vorbei an Wassel, wo das ältestes Gebäude auf Sehnder Stadtgebiet beheimatet ist (Zwölf-Apostel-Kirche, Anfang 12. Jahrhundert) nach Bolzum. Hier wurde dann die erste Rast am jüdischen Friedhof eingelegt, um die noch 40 vorhandenen Grabsteine, zum Teil mit hebräischen Inschriften, zu besichtigen.
Der steile Weg aus Bolzum heraus, Richtung Hildesheimer Stichkanal, war dann mit etwas Anstrengung verbunden, was zu einer Zwangspause nötigte, die vielen wegen der „flüssigen“ Wegzehrung nicht ungelegen kam.
Die Brücke über den Stichkanal führte in einen idyllischen Wald, dessen Bäume ihre Kronen zu einem dichten Blätterdach ausbreiteten und der am Ende an einer Bahnschranke wieder zu einem Zwangsstopp führte, weil der Bahnwärter erst über den Passierwunsch der Gruppe informiert werden musste. Wer ist wohl prädestiniert für einen Kontakt zur Obrigkeit? Natürlich unser Seniorenwart, und auf seine freundliche Anfrage hin beim Bahnschrankenwärter wurde die Schranke flugs geöffnet; als Lohn gab es ein herzliches Dankeschön der Gruppe.
Vor Lühnde war noch eine kleine Steigung zu bewältigen, aber da die Tour ja nicht als Flucht ausgelegt war, ließen sich alle Zeit und wer auf der Anhöhe angekommen war genoss die Aussicht auf die Hildesheimer Berge am Horizont und Algermissen im Tal.
Dieser Ausblick begleitete noch ein gutes Teil der Wegstrecke, bevor in Richtung Klein Lobke abgebogen wurde. Nach der Überquerung der L411 begann das Gebiet des sehr gepflegten Geländes des Golfclubs Rethmar, dessen Gastronomie mit Sonnenterrasse zu einer längeren Pause mit Nahrungsaufnahme, auch in flüssiger Form, einlud.
So gestärkt ging es durch Rethmar wieder in Richtung Lehrte, wo alle 10 Radler wieder wohlbehalten ankamen. Der befürchtete Regen kam nicht, denn wenn Engel reisen, lacht der Himmel!

LSV-Senioren in Sektkellerei

Die Senioren des Lehrter SV besichtigten Anfang Oktober die Sektkellerei Duprès in Neustadt. Was im vorigen Jahr schon gebucht worden war, ließ sich erst in diesem Jahr mit neuer Anmeldung umsetzen. Aber aufgeschoben ist bekanntlich nicht aufgehoben, und so fuhren wir am Vormittag nach Neustadt, freuten uns auf eine 90-minütige Führung durch die Kellerei und auch auf die anschließende Verkostung. Die Informationen zum Thema enthielten Geschichtliches zur Sektkellerei, Aufbewahrungszeiten von Sekt in Flaschen, Flaschengärung (bis zu 30 bar), Qualitätsfeststellung von Sekt in Gläsern und vieles mehr. Was zuvor erklärt wurde, ließ sich bei der Verkostung der verschiedenen Sekte gleich anwenden. Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Ratskeller hatten wir noch etwas Zeit, die einige unserer LSV-Senioren für eine kleine Einkaufs- oder Besichtigungstour nutzten.

Boulen der LSV-Senioren

Zum Abschluss der Sommersaison 2016 trafen wir uns im September noch einmal auf dem Bouleplatz der LSV-Tennisanlage. Wie in den Monaten zuvor begann unser Spiel zwar um 17 Uhr, doch die einsetzende Dämmerung ließ nur eine verkürzte Revanche der Herrenmannschaft zu, nachdem die Damenmannschaft in einer langen Spielrunde gewonnen hatte. Am Ende stand aber ein gerechtes 1:1. Die sich bei Rotwein, Käse und Baguettes in der „blauen Stunde“ anschließenden Unterhaltungen über Spielverlauf und viele andere Themen waren ein passender Abschluss unserer Sommersaison.

Eine hochsommerliche Seniorentour vom 22.08. bis 26.08.2016

Montag Anfahrt nach Leiwen: Die Temperatur stieg auf über 30 Grad.
 
Dienstag: Traben-Trarbach – Mosel-Schiffsfahrt – Bernkastel-Kues
Dabei gehört: dass Traben-Trarbach zu den ersten Orten mit elektrischer Straßenbeleuchtung zählt und ca. 5800 Einwohner hat. Um einen einstigen Gasthof, heute ein Museum, ranken sich Geschichten. Goethe hat hier 1792 übernachtet, nachdem er sich in einer arg stürmischen und finsteren Nacht über die aufgewühlte Mosel mit einer Fähre hatte übersetzen lassen.
Auch wir fuhren mit einem Schiff weiter, nach Bernkastel-Kues, aber bei windstillem, sommerlichen Wetter und etwas über 30 °C. Hier folgte ein Teil dem Stadtführer, ein anderer Teil suchte sich zwischen den mittelalterlichen Häusern doch lieber ein schattiges Plätzchen im Straßencafé.
 
Mittwoch: Echternach – Müllertal – Luxemburg – Saarburg
Neuer Tag – neue Ausflugsziele. Unser erstes Tagesziel war Echternach, die älteste Stadt des Großherzogtums Luxemburg. Das Müllertal, durch das wir dann auf dem Weg nach Luxemburg-Stadt fuhren, beeindruckte mit dicht gewachsenen Wäldern und auffallenden Steinformationen. Durchfahrt des Kirchberg-Plateaus: Das riesige Bankenviertel wirkt merkwürdig verlassen. Keine Menschen in den Straßen, keine Restaurants, keine Geschäfte. Ganz im Gegensatz zu dem ursprünglichen Teil der Stadt, durch das wir wieder zu Fuß gingen. In Saarburg schlenderten wir ein wenig durch die malerische Altstadt – das Thermometer zeigte inzwischen 38 Grad.

Donnerstag: Trier – Cochem
Trier, eine Stadt voller Geschichte und steinerner Zeugen römischer Vergangenheit und auch voller Touristen (Sonne, 33 Grad). Und zu unserer großen Überraschung trafen wir in Trier sogar weitere LSVer. Am Nachmittag waren wir in Cochem, fuhren dort mit einem Sessellift 155 Meter hoch zum Pinnerkreuz, fanden in der Nähe der Endstation ein kleines Eiscafé, aßen Eis, tranken Eiskaffee oder ein kühles Getränk.
Den letzten Abend verbrachten wir wie auch die Tage zuvor in der Hotelanlage. Langweilig? Aber nein. Nach dem Abendessen (reichhaltig und gut), saßen wir im Innenhof der Anlage und ließen uns mit Musik, Modenschauen, Gesang und Kleinkunst unterhalten, tranken Wein, und wer mochte, konnte jeden Abend tanzen.
 
Freitag: Burg Eltz – Rückfahrt
Zwischenstopp mit einer Besichtigung. In diesem Jahr war es die Burg Eltz. Vom Parkplatz bis zur Burg führen zwei Wege. 800 m bzw. 1,6 km lang bei unterschiedlichen Marschanforderungen (Sonne, 34 Grad). Alternativ fuhr ein Shuttlebus. Alle trafen auf die eine oder andere Weise an der Burg ein. Die Räume waren angenehm kühl und wirkten authentisch, weil sie entsprechend eingerichtet waren und alte Gemälde an den Wänden hingen, darunter ein Original von Lucas Cranach d. Ä.
Mit einsetzender Dämmerung erreichten wir Lehrte. Insgesamt lagen rund 1 600 Bus-Kilometer hinter uns. Die Temperatur war auf 30 Grad gesunken, fast „erfrischend“. Der Abschied an den verschiedenen Busstationen fiel entsprechend herzlich aus.