Triathlon: Der Schatz im Silbersee

Während Karl-May-Fans mit dem Silbersee eher die Abenteuer von Old Shatterhand und Winnetou verbinden, horchen Triathleten bei gleichnamigen See in Stuhr (Bremen) ebenfalls auf.

Schließlich wird um das Biotop alljährlich die einzige Olympische Distanz in der Triathlon-Landesliga Niedersachsen ausgetragen. So auch dieses Jahr – und zwar bereits zum 25. Mal. Beim großen Jubiläum mit dabei war diesmal auch wieder eine kleine Delegation des Lehrter SV.

Nadine, Sven, Detlef, Pierre, Marc und Malte hatten sich vorgenommen, mit einem respektablen Ergebnis, den drohenden Abstieg noch etwas nach hinten zu verschieben. „Wir wollten nicht Letzter oder Vorletzter werden, um zumindest noch in Wilhelmshaven die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren“, sagte Malte als Kapitän vor dem Start.

Aufgeteilt auf mehrere Startgruppen ging es zwischen 9 Uhr und 9.30 Uhr morgens los. Am Vortag hatte es gewittert und geregnet, sodass die Temperaturen im Gegensatz zu den Tagen davor erträglich waren. Der Silbersee hatte allerdings 25 Grad – also Neoprenverbot. Das Besondere beim Schwimmen in Stuhr ist der kurze Landgang, da zwei Runden á 750 Meter geschwommen werden mussten.

Nadine legte mit 28 Minuten die beste Schwimmzeit der Lehrter hin. Malte pedalierte und rannte am Schnellsten. Sowohl Pierre als auch Malte pulverisierten ihre persönlichen Bestzeiten. Sven kam trotz Schulter- und Oberschenkelproblemen als zweiter Lehrter Triathlet ins Ziel. Für das gesamte Team sprang schließlich der drittletzte Platz heraus.

„Auch wenn ich mir insgesamt etwas mehr erhofft hatte, müssen wir mit der Platzierung zufrieden sein. Viel mehr geht diese Saison einfach nicht. Mein großes Dankeschön gilt allen Lehrter Teilnehmern, die den langen Fahrtweg auf sich genommen haben und vor allen Dingen unseren mitgereisten Supportern – immerhin waren wir beim Anfeuern auf der Zielgeraden am Lautesten“, resümierte Malte mit einem Augenzwinkern.

Die Ergebnisse im Überblick:
Malte Krause 2:19:14 h
(Swim: 29:43 min; Bike (inkl. Wechsel): 1:07:16 h; Run: 42:14 min)

Sven Kopetzki 2:26:40 h
(Swim: 32:26 min; Bike (inkl. Wechsel): 1:07:36 h; Run: 46:37 min)

Jean-Pierre Klatt 2:32:07 h
(Swim: 31:32 min; Bike (inkl. Wechsel): 1:12:06 h; Run: 48:37 min)

Nadine Schenkemeyer 2:33:35 h
(Swim: 28:43 min; Bike (inkl. Wechsel): 1:18:01 h; Run: 46:50 min)

Detlef Hellwig 2:33:55 h
(Swim: 33:23 min; Bike (inkl. Wechsel): 1:10:55 h; Run: 49:37 min)

Marc Wilhelms 2:35:45 h
(Swim: 37:26 min; Bike (inkl. Wechsel): 1:13:36 h; Run: 44:42 min)

2018-08-01T17:04:08+00:00 29. Juli 2018|Categories: Allgemein, Triathlon|Kommentare deaktiviert für Triathlon: Der Schatz im Silbersee

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