Triathlon: Ritt mit dem Teufel

Am 06.09.2020 war es tatsächlich so Weit – mein erster Wettkampf in diesem Jahr! Angepriesen wurde die Mitteldistanz als härtester Wettkampf des Nordens: Ditfurt – Thale – Quedlinburg, Ostharz, Hölle von Q. Am Sonntag um 6:50 Uhr ging es los, 2 km schwimmen im superschönen Ditfurter See, Rolling Start mit Abstand und Maske bis zum Wasser. 40 Minuten später war ich schon wieder draußen, das hatte mit der Hölle noch nichts zu tun. Bei 9 Grad entschied ich mich, mich nackig zu machen und komplett trocken zu legen. Dann ging es ab auf´s Rennrad. Bis Kilometer 45 war es noch entspannt und nur leicht hügelig. Zum Warmwerden ging es einmal die Roßtrappe rauf. Die Abfahrt nach Thale war ein kompletter Flickenteppich. Kurz durch den Ort und dann ging es hoch nach Friedrichsbrunn am Hexentanzplatz vorbei. Mit reichlich Dampf ging es wieder bergab und das gleiche nochmal von vorn. Jetzt wusste ich schon warum man von der Hölle von Q spricht.

Dann ging es auf die Laufstrecke, mächtig hügeliges Profil. Kopfsteinpflaster, Gerumpeltes, Schotter, Rasen, Erde und auch ein wenig Asphalt waren für 21 Kilometer meine Begleiter. Als ich in Quedlinburg bei Kilometer 19 angekommen war und ich links zur Burg hochgeschickt wurde, wusste ich auch was sie mit dem „Man läuft gegen eine Wand“ meinen… Mächtig steiles Stück, einmal rauf, einmal runter und den Rest durch die Stadt bis ins Ziel. Es war ein supergeil organisierter Wettkampf mit tollem Publikum. Gefinisht habe ich in 5:58 h für 2 Kilometer schwimmen, 84 Kilometer Radfahren mit 1400 Höhenmetern und 21 Kilometer laufen mit 200 Höhenmetern, dieses bedeutete Platz 113 und Platz 5 AK55.

Jetzt wusste ich genau, warum es die Hölle von Q heißt.

2020-09-09T10:46:49+02:009. September 2020|Categories: Allgemein, Triathlon|Kommentare deaktiviert für Triathlon: Ritt mit dem Teufel

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