Familienwochenende in Clausthal-Zellerfeld

tri_2016_clausthalAm vergangenen Wochenende hieß es bereits zum zweiten Mal „Der Harz ruft“. Nachdem das Harzwochenende im letzten Jahr so gut angekommen ist, freute sich Organisatorin Anette auch in diesem Jahr über eine rege Resonanz. So versammelten sich insgesamt 34 große und kleine Abteilungsmitglieder in der „Akademie des Sports“ in Clausthal – Zellerfeld. Nachdem alle ihre Zimmerschlüssel erhalten hatten und die Koffer sicher verstaut waren, gab es eine kurze Ansprache von Anette über den geplanten Ablauf des Wochenendes. Danach rief uns der Gong zum Abendessen. Gut gestärkt begann nun der aktive Ausklang des Abends – natürlich freiwillig. Dagmar und Nele hatten sich ein paar tolle und abwechslungsreiche Spiele überlegt, bei denen zumeist in zufällig gemischten Teams gegeneinander angetreten wurde. Der Spaß stand für alle im Vordergrund, auch wenn beim ein- oder Anderen ein paar Schweißperlen zu finden waren. Und auch für „den Kopf“ wurde etwas getan, so wurde man beim Fangespielen ganz schnell vom Jäger zum Gejagten – da gab es schon einige Kollisionen. Katrin und Mario versuchten sich in einer kleinen Runde Spinning – leider erfolglos, das Material gab es einfach nicht her. Ein wenig frustriert gesellte sich Mario dann zu der Gruppe der Saunagänger. Die anderen trafen sich nach der erfrischenden Dusche im Kaminzimmer. Die Saunafans stießen später dazu und so ließ man den Abend gemeinsam in aller Gemütlichkeit ausklingen.

Der nächste Tag begann um 7 Uhr in Sportkleidung – Pille hatte zum Frühstückslauf geladen. Die Gruppe der Teilnehmer war quasi über Nacht auf weniger als die Hälfte geschrumpft. Lag das etwas an der Uhrzeit? Trotzdem fanden sich insgesamt 13 Läufer zusammen, die dann auf einer knapp 2,7 km langen Runde ihr bestes gaben. Einige hatten bereits nach einer Teichumrundung genug, die jugendlichen Cracks – und auch manch Junggebliebener, kreisten noch ein bißchen weiter. Und wieder schellte der Gong – dieses Mal zum Frühstück.
Danach fand man sich wiederrum in mehreren Gruppen zusammen, um unterschiedlichen Aktivitäten nachzugehen. Dieses reichten von Bergwerksbesichtigung über Wandern oder Schwimmen bis hin zu einem 23 km Lauf über Stock und Stein – eigentlich eher Eis und Schnee (Hut ab vor Kirsten und Detlef!). Nach dem Mittagessen stand die Zeit zur freien Verfügung, einige nutzten das wieder für eine Sporteinheit (ihr könnt einfach nicht genug bekommen). Andere gingen nochmal auf Wanderschaft oder besuchten die örtliche Glasbläserei (bzw. die Braustube). Im Anschluss kamen einige im Café Biel zu einer Tasse Kaffee / Tee und einem Stück Kuchen (oder 2) zusammen. Am späten Nachmittag lud Gundula wieder zu einer Runde Yoga – hier standen Atmung und Entspannung im Vordergrund. Nach dem Abendessen traf man sich zum „Spiel ohne Grenzen“. Dafür hatten Dagmar und Anette einiges aufgefahren. Die Mannschaftszusammenstellung ergab sich durch Auslosen. Jeder Gruppe stand ein Kind als Teamchef vor. Die erste Aufgabe bestand darin, sich einen Teamnamen zu überlegen. Danach folgten unterschiedliche Spiele, in denen es auf Ausdauer, Redegewandheit, Kreativität und Schnelligkeit ankam. Also für jeden etwas dabei. Bei der kreativen Aufgabe „Malt ein Bild zum Thema Triathlon“ hörte man von den meisten Erwachsenen „och nö, ich kann überhaupt nicht malen.“ oder „Kunst hab ich in der Schule abgewählt.“ Die Kinder waren da deutlich kreativer – im wahrsten Sinne der Aufgabe. Das tolle Bild von Hanna bekam sogar einen Sonderpunkt! Beim „Quiz der Süßigkeiten“ musste sich jeder über Süßigkeiten Gedanken machen, die hinter Umschreibungen versteckt waren. So verbarg sich hinter einem römischen Kriegsgott schlicht und einfach „Mars“. Nele und Daniel schlossen die Aufgabe „längster Ballwechsel im Tischtennis“ gleich im ersten Versuch mit einer Zahl von 230 ab. Krökeln stand auch auf der „to do – Liste“. Da trennte sich die Spreu vom Weizen. Wenn`s im Triathlon mal nicht mehr läuft, könnten einige auch auf eine Karriere als professioneller Kickerspieler zurückgreifen. So stand jedes Team Pille als Gegner gegenüber … Naja, mehr muss ich hier wohl nicht sagen. Gab es überhaupt jemanden, der da mit positiver Torbilanz rausgekommen ist?! Eine Schätzfrage musste auch noch bewältigt werden – nämlich wie viele Legosteine sich in einem Platikgefäß befanden. Daniel wiederrum gab erstmal den Namen des Gefäßes zum besten – „er macht nämlich jetzt in Tupper“. Das war aber nicht die Frage 🙂 Einige versuchten die Aufgabe mathematisch zu lösen, andere durch simples Schätzen. Auch hier lag ein Team ganz nah dran und sicherte sich so die meisten Punkte für diese Aufgabe. Nachdem alle Stationen durchlaufen waren, gab es noch ein abschließendes Quiz. Auch hier war für jeden ein Themengebiet dabei. „Wo findet die aktuelle Biathlon – WM statt?“, „Wie heißt der Sohn von Kronprinzessin Victoria vonSchweden?“, „Wo wohnen Ernie und Bert?“, usw. usw. usw. Schlußendlich standen die Sieger fest. Aber eigentlich haben wir mit diesem Abend alle gewonnen … Der Hauptpreis war „volle Bedienung beim abschließenden Frühstück am Sonntag“ – man musste also nichts selbst holen. So jedenfalls der Plan. Die gewinner des Teams „Die Tillinatoren“ freuten sich natürlich sehr – die Leidtragenden der „Flotten Flitzer“ schienen nicht so glücklich. Abschluss fand der wirklich gelungene Abend im Tischtennis. Man spielte „Umlauf“. Die Oldies hatten hier nur bedingt Chancen gegen die Cracks. Einzig Daniel und Willi konnten öfter das Finale erreichen und sich „Kronen“ sichern. Ich bin meist in der Vorrunde an Tobias gescheitert 🙁 Bei einem schönen Glas Wein / Sekt oder Cola ging auch dieser Abend leider viel zu schnell zu Ende.

Auch der Sonntagmorgen startete um 7 Uhr mit dem Frühstückslauf – ich war nicht zum Fotografieren da. Aber es soll wohl wieder eine Gruppe zusammen gekommen sein. Nach dem Frühstück hieß es dann Betten abziehen und Sachen packen. Man fand sich noch einmal in der Turnhalle zusammen und machte ein bißchen Sport (Basketball / Volleyball / Gleichgewichtsübungen / Kopf- und Handstand / Spagat). Bela entschied sich für Bobbycar-Race mit unterschiedlichen Anschiebern… Er hatte Spaß – die Anschieber haben ganz schön geschwitzt. Eine weitere kleine Gruppe ließ sich von Detlef im Kraftraum mit Gewichten quälen. Hier stand vor allem die Kräftigung des unteren Rückens im Vordergrund. Nach dem Mittagessen versammelten wir uns noch einmal kurz im Seminarraum und machten das abschließende Gruppenfoto. Vielen Dank, dass das so kurzfristig möglich war! Und schon trennten sich unsere Wege wieder und die Abreise stand an.

Alles in Allem geht ein großer Dank an Anette für die Organisation, an Nele und Dagmar für die kreativen Spiele, an Detlef und Gundula für Kraft und Yoga sowie an Pille und Dirk für die Führung der Lauf- bzw. Wandergruppe. Und natürlich an all die Anderen für`s Dabeisein!

Und auch in diesem Jahr lautet das Fazit – echt schade für die, die nicht dabei waren!

Teilnehmerliste:
Theo, Bela, Till, Greta, Hanna, David, Aaron, Nele, Daggi, Pille, Nils, Tobi, Anette, Dirk, Sven, Tina, Björn, Anja, Annika, Rüdiger, Detlef, Gundula, Mac, Willi, Katrin, Daniel, Frank, Monika, Irene, Christoph, Kirsten, Manuela, Mario und Katrin

2018-01-04T17:04:47+00:0011. März 2016|Categories: Triathlon|Kommentare deaktiviert für Familienwochenende in Clausthal-Zellerfeld

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